Hyperspektralkamera, Metallscanner und Farb-Zeilenkamera befinden sich derzeit in der Inbetriebnahme. Sie liefern künftig die Datengrundlage für die robotergestützte Sortierung von Wertstoffen.
An der Hochschule Zittau/Görlitz ist ein wesentlicher Meilenstein des Forschungsvorhabens RoSA-ReCycle erreicht: Die für das Projekt beschaffte Sensorik wurde an der Versuchsanlage installiert und befindet sich in der Inbetriebnahme- und Einrichtungsphase.
Ziel des Vorhabens ist es, Wertstoffe aus heterogenen Materialströmen automatisiert zu erkennen und sortenrein zu trennen. Dafür kombiniert das Projektteam mehrere Sensorprinzipien, deren Daten anschließend gemeinsam ausgewertet werden. Ein Ansatz, der deutlich mehr Materialklassen unterscheidbar macht als jedes Einzelverfahren.
Zum Einsatz kommen drei Systeme:
Geliefert wurde das Sensorpaket von der EVK DI Kerschhaggl GmbH, einem Unternehmen der Headwall Group. Bei Aufbau und Einweisung vor Ort unterstützte Julian Rössl.
Aufbau, Integration und Parametrierung verantworten Holger Neumann vom IPM und Marc Krech vom ZIRKON. In den kommenden Projektphasen stehen die Feinjustage der Sensorik, die Aufnahme von Trainingsdatensätzen, die Modellbildung und erste Sortierversuche mit dem kollaborationsfähigen Roboter an.
Kofinanziert von der Europäischen Union
Das Vorhaben „RoSA-ReCycle – Robotic Sorting and Automation for Recycling" wird aus Mitteln des Fonds für einen gerechten Übergang (JTF) gefördert.
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.