Versuchsanlage zur hydrostatischen Füllstandsmessung

Untersuchung hydrostatischer Füllstandsmesssysteme, bei denen die Phasengrenzfläche Wasser/Dampf in leicht geneigten, dünnen Rohrleitungen (Nullkammerpegelgefäß, NKPG) den Referenzfüllstand repräsentiert. Die Experimente dienen einer Untersuchung der Stabilität des Referenzfüllstandes bei Siedewasserreaktor-Parametern (T = 286 °C, p = 70 bar) für unterschiedliche Randbedingungen:

  • Rohrinnendurchmesser (Variation durch Adapter)
  • Rohrneigungswinkel (Variation durch einen neigbaren Versuchsaufbau)
  • Schweißnähte an der Anbindung des NKPG an großvolumige Behälter
  • Anwesenheit nichtkondensierender Gase

 

Da die Gas/Liquid Phasengrenzfläche empfindlich auf mechanische Einflüsse reagiert, wird in Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) die vollständig nichtinvasive Röntgen-Radiografie zur Visualisierung der Phasenverteilung verwendet. Die experimentellen Daten dienen der:

  • Analyse von Übergangsprozessen in NKPG und deren Abhängigkeit von geometrischen Bedingungen
  • Charakterisierung des Einflusses dynamischer Übergangsvorgänge (z.B. Ablaufen von überschüssigem Kondensat, Entlösung nichtkondensierender Gase) auf das hydrostatische Füllstandsmesssystem
  • Entwicklung, Optimierung und Validierung des CFD Codes ANSYS CFX 12

Letzte Änderung: 22. November 2016

Laborleiter

Sören  Alt

Laborleiter IPM

Haus VIIc / Raum 2

03583 612-4879

03583 612-3449
s.alt@hszg.de

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