IPM-News

Das IPM auf der Jahrestagung Kerntechnik 2019

Mai 13, 2019

Vom 7. bis 8. Mai 2019 fand in Berlin die nunmehr 50. Jahrestagung Kerntechnik (50th Annual Meeting on Nuclear Technology, AMNT) statt. In mehreren Vorträgen der eröffnenden Plenumssitzung (Abbildung 1) wurde betont, welchen hohen Stellenwert sowohl die Wissensvermittlung als auch der Kompetenzerhalt auf kerntechnischen Gebiet einnehmen. Auch der Umstand, dass die Kernenergie nur noch wenige Jahre an der nationalen Stromerzeugung beteiligt sein wird, tut dem keinen Abbruch. Hierfür sorgen der bereits angelaufene Rückbau bestehender nuklearer Anlagen als auch die auf internationalem Terrain bestehende, hohe Nachfrage nach deutschen Expertenwissen.

Der zentral am Veranstaltungsort platzierte Gemeinschaftsstand des Kompetenzverbunds Kerntechnik stiess auch dieses Jahr auf ein reges Interesse bei den Konferenzteilnehmern (Abbildung 2). An dessen Gestaltung war auch das Kompetenzzentrum Kerntechnik Ost (KompOst) beteiligt, dessen Bestrebungen schon langjährig auf den Erhalt, die Vermittlung und die Anwendung kerntechnischer Kompetenzen abzielen.

An beiden Tagen wurden zahlreiche Fachvorträge zu Themen aus Forschung, Entwicklung und Anwendung der Kernenergie abgehalten. Das Institut für Prozeßtechnik, Prozeßautomatisierung und Meßtechnik (IPM) der Hochschule Zittau/Görlitz (HSZG) leistete auch hier seinen Beitrag: Dr. André Seeliger (HSZG/IPM) und Dr. Ulrich Harm (TUD) stellten dem Fachpublikum die Ergebnisse des Projektes "Lokale Effekte im DWR-Kern infolge von Zinkborat-Ablagerungen nach KMV" vor. Besagtes Projekt der nuklearen Sicherheitsforschung wurde vor kurzem erfolgreich abgeschlossen und ist nur eines von vielen, die in bewährter Kooperation des IPM mit der TU Dresden (TUD) und dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) bearbeitet wurden. Im Anfang 2019 angelaufenen Folgeprojekt mit dem Kurztitel “ATHLET-Modul Zinkborat (AZora)“ (FKZ 150 1585) tritt auch die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) als neu hinzugewonnener Kooperationspartner auf.

 

Die Untersuchungen im Projekt „Lokale Effekte im DWR-Kern infolge von Zinkborat-Ablagerungen nach KMV“ und „Generische thermohydraulische und physikochemische Analysen zur Implementierung eines ATHLET-Moduls für die Simulation thermohydraulischer Folgen von Zinkborat-Ablagerungen im DWR-Kern“ werden gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unter den FKZ 150 1491/150 1496 und FKZ 150 1585.

 

 

Weiterführende Links

Webseite der Jahrestagung Kerntechnik (AMNT):

https://www.amnt2019.com

Informationen zum Kompetenzzentrum Ost für Kerntechnik (KompOst):

https://www.hzdr.de/db/Cms?pNid=1712

 

Kontakte

Koordinator des Projektes AZora (FKZ 1501585)

Hochschule Zittau/Görlitz
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Kästner
Tel.: 03583 / 612 4553
E-Mail: w.kaestner@hszg.de

Hochschule Zittau/Görlitz
Dr.-Ing. André Seeliger
Tel.: 03583 / 612 4772
E-Mail: a.seeliger@hszg.de

 

 

Letzte Änderung:14. November 2017

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